Die Ähnlichkeitsstufen

Was unsere Stufen wirklich versprechen.

So vergleichen wir den Geschmack

Jeder Wein in unserem Katalog hat ein Geschmacksprofil: fünf Werte für Körper, Tannin, Säure, Süße und Frucht sowie die Anteile von 13 Aromenfamilien. Die Aromenanteile leiten wir daraus ab, was Weintrinker tatsächlich schmecken – etwa Holz, Zitrus, dunkle Früchte oder wild-erdige Noten. Macht zusammen 18 Merkmale. Wir vergleichen die Profile innerhalb eines Weinstils. Kleine Pluspunkte gibt es für dieselbe Hauptrebsorte, dieselbe Region und bei Schaumwein für dasselbe Herstellungsverfahren.

Doppelgänger

Die Geschmacksprofile decken sich fast. Blind eingeschenkt, an einem ganz normalen Dienstag: Da müsstest du schon überlegen. Das ist unsere höchste Stufe – Weinpaare, deren geschmacklicher Abstand so klein ist, wie unsere Daten ihn messen können.

Enge Verwandtschaft

Ganz klar verwandt: ein, zwei Werte unterscheiden sich – etwas mehr Tannin, eine Spur weniger Holz. Hier findest du die meisten guten Dupes. Ohne direkten Vergleich merken die meisten Weintrinker den Unterschied gar nicht.

Gleiche Nachbarschaft

Gleicher Stil, gleiche Struktur und eine erkennbare Ähnlichkeit – Geschwister, keine Zwillinge. Das sagen wir offen, statt das Ergebnis schönzurechnen.

Was überhaupt als Dupe zählt

Unsere Stufen zeigen die Geschmacksähnlichkeit. Als Dupe zählt eine Flasche aber nur, wenn auch der Preis mitspielt: höchstens 40 % des Originalpreises und nie mehr als 70 €. Erfüllt kein Wein diese Bedingungen, sagen wir: „Für diesen Wein gibt’s keinen Dupe.“ Da drücken wir kein Auge zu.

Ehrlich gesagt

Die Grenzen zwischen den Stufen richten sich nach der aktuellen Verteilung der Vergleichswerte im gesamten Katalog. Wir verwenden übliche Einzelhandelspreise und prüfen sie bei jeder Aktualisierung neu. Und kein Wein kann sich einen Platz bei uns kaufen. Die Grundlage sind Berechnungen aus zusammengefassten Verkostungsdaten: Eine Stufe zeigt, wie nah zwei Profile in unseren Zahlen beieinanderliegen – nicht, wie eine bestimmte Flasche bei dir schmecken wird. Sommeliers haben wir nicht gefragt. Einige nehmen uns das noch immer übel.